Fußball: Feuer am Dach 10/24/2009
Die erneute Niederlage, diesmal ein 0:2 auswärts gegen Parndorf, bringt den Wiener Sportklub in sportlicher Hinsicht in eine ans Prekäre grenzende Lage. Zwölf Punkte aus zwölf Spielen sprechen eine Sprache, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt. Vier Heimsiegen stehen zwei Heim- und sechs Auswärts-Niederlagen gegenüber. Das Auftreten der Mannschaft kann - selbst durch die schwarz-weißen Brille betrachtet - nicht länger als ostliga-adäquat bezeichnet werden. Bemüht aber glücklos, mag für manche Partien gestimmt haben, in Summe ist aber - auch im Vergleich zur Vorsaison - ein Abwärtstrend vorhanden, der uns bereits an die Abstiegszone herangeführt hat. Wie kann dieser gestoppt werden? Mit der Mannschaft wurde bereits gesprochen. Es gab ruhige Gespräche, es gab lautere Gespräche. Es gab das Versprechen der Spieler, sich an der Nase zu nehmen, dagegen zu halten, es aufs Neue zu probieren. Mit dem Trainer wurde auch gesprochen. Er wirkt ähnlich verunsichert wie die Mannschaft, hat Umstellungen vorgenommen. Auch er will dagegen halten, es aufs Neue probieren. Das Ergebnis kennen wir. Die Spieler haben weitgehend jene Qualität, die in der Ostliga einen Platz im oberen Tabellendrittel möglich machen sollte. Doch die Individuen, die sich gegenseitig zu einer Mannschaft ergänzen sollten, die stärker als die Summe ihrer Einzelspieler ist, scheinen sich eher gegenseitig zu schwächen. Man vertraut sich gegenseitig nicht, man erkennt die Wege der anderen nicht, man ist kein Kollektiv. Das Komplizierte am Fußball, das Zusammenspiel der Einzelkräfte, das Formen einer funktionierenden Einheit gelingt bislang nur selten. Verantwortlich dafür ist - und dessen muss man sich klar sein - das Trainerteam. Spielanlage, Abstimmung, Zusammenspiel, Taktik, individuelle Einstellung. Alles in der Verantwortung des Trainerteams. Die Situation scheint verfahren. In der Privatwirtschaft würde man wohl einen Berater zuziehen. Oder es gleich mit einer neuen Leitung versuchen. Ob das jetzige Trainergespann die Mannschaft noch erreicht, ob es noch Ideen und Energien für einen Kurswechsel hat, kann hier nicht beurteilt werden. Jedenfalls muss der Mannschaft rasch der Glaube an sich selbst zurück gegeben werden, muss wieder eine Linie einkehren, muss die Niederlagenserie noch vor der Winterpause beendet werden. Die Ergebnisse sind jedenfalls besorgniserregend genug, auch vor dem ernsthaften Gedanken an einen Trainerwechsel nicht zurück zu schrecken. Parndorf 2 Wiener Sportklub 0 Tore: Fehlanzeige Add Comment Der Vierer-Pack an Auswärtsspielen beginnt am Freitag mit der Begegnung in Parndorf. Ankick ist um 19:00 Uhr und die ersten Auswärtspunkte wären ein schöner Beginn des verlängerten Wochenendes. Bitte. Freitag, 23.10.2009 | 19:00 | Heideboden-Stadion Parndorf vs. Wiener Sportklub Weihnachten: 12 - 15 - 18 10/23/2009
Weihnachten naht und damit auch der Marathon der Weihnachtsfeiern: den Anfang macht der Wiener Sportklub am 12.12. im Schutzhaus auf der Schmelz, am 15.12. folgt die Anhängervereinigung im Löwenherz, ehe der Wiener Sport-Club den Reigen am 18.12. in der 10er-Marie beschließt. Merken Sie sich das vor ... Fußball: Knapp daneben ... 10/19/2009
... lag ich mit meinem Tipp - Sie erinnern sich: Heimsieg - vor dem Spiel gegen die Admira Amateure. Obwohl nach der ersten Hälfte mit einem Treffer durch Christopher Homm zum 1:0 noch voll auf Kurs, trat in der zweiten Halbzeit wieder das mittlerweile bekannte Phänomen auf: Hartnäckige Verunsicherung und anhaltende Glücklosigkeit vor dem gegnerischen Tor. Ergebnis waren zwei Gegentreffer, die aus dem schönen Halbzeitstand ein weniger schönes Endergebnis machten. Nun heißt es nach vorne zu blicken - in den verbleibenden vier Auswärtsspielen kann die Mannschaft zeigen, dass Totgesagte länger leben und man nicht so schlecht ist, wie man das aus der Tabelle vermuten könnte. Auf geht's - jetzt erst recht !!! Wiener Sportklub 1 Admira Amateure 2 Tor: Homm Fußball: Weiter gehts ... 10/16/2009
Gespräche gab es einige in den letzten Tagen ... und soviel sei verraten: es ging um's Sportliche. So wichtig die Eventkultur, also das ganze Drumherum, manchmal auch gemacht wird, im Endeffekt geht's beim WSK natürlich ums Kicken. Dies wird sehr schnell gerade dann deutlich, wenn es sportlich einmal nicht so läuft wie man das gerne hätte. Und - das muss auch klar sein - in einer solchen Phase befindet man sich zur Zeit. Auswärts ohne Punkt, daheim auch nicht immer überzeugend, trifft man im letzten Heimspiel der Saison auf die Admira Amateure, die heuer bislang recht brav vorne mitspielen und auch heute sicher ihre Chancen suchen werden. Aber was soll hier schwadroniert werden, entscheidend ist, was am Feld passiert. Und da bin ich mir ganz sicher, dass sich die Mannschaft diesmal von einer anderen, besseren Seite präsentieren wird. Daher mein Tipp: Heimsieg. Freitag, 16.10.2009 | 19:30 | Sportclub-Platz Wiener Sportklub vs. Admira Amateure Fußball: Kalte Dusche in Hütteldorf 10/09/2009
Um es kurz zu machen: Der Sportklub konnte das Zwischenhoch vom letzten Wochenende nicht bestätigen. Gegen gut eingestellte Hütteldorfer verhinderte nur Goalie Harrauer eine deutlichere Niederlage. Ansonsten ist mehr Schatten als Licht zu konstatieren. Die Mannschaft wirkt verunsichert und scheint sich ihrer Stärken nicht wirklich bewußt zu sein, was sich im Spiel in fehlender Linie niederschlägt. Und was das Aufbäumen, den Siegeswillen und Einsatz betrifft, wurde schon nach dem Ostbahn-Spiel Kritik angebracht, die hier nicht nochmal wiederholt werden muss. Wie liest man auf ostliga.at: Unterm Strich bleiben die Punkte in Hütteldorf und die Gäste? Naja die waren zumindest an der frischen Luft". Für die anstehende Serie von Auswärtsspielen muss ein Umdenken stattfinden, nun heißt es über den Kampf zum Erfolg zu kommen. Weil eines sollte schon klar sein: Auch wenn Fußball nicht das Allerwichtigste im Leben ist, in der Abstiegszone will keiner von uns überwintern. SK Rapid Amateuere 2 Wiener Sportklub 0 Tore: Fehlanzeige Wir stehen tatsächlich schon mitten im Oktober 2009 und haben noch keinen einzigen Auswärtspunkt auf der Haben-Seite unseres Punktekontos. Ob sich das gegen die Jung-Rapidler gerade im Hanappi-Stadion ändert, werden wir heute abend sehen. Da trifft der neuntplatzierte Sportklub auf den Vierten, wobei die Hütteldorfer nur zwei Punkte Rückstand auf Tabellenführer Waidhofen haben. Der Sportklub liegt sieben Punkte hinter den Mannen von Ivica Vastic und somit fünf hinter jenen von Andi Reisinger. Für einen interessanten Abend sollte jedenfalls gesorgt sein. Der modisch gekleidete Herr auf der Bank des WSK ist auch diesmal Norton Radaj, der den nach wie vor erkrankten Zejlko Ristic wie schon gegen Baumgarten verteten wird. Freitag, 09.10.2009 | 19:30 | Hanappi-Stadion SK Rapid Amateuere vs. Wiener Sportklub Nach drei Nullnummern in Folge, durften sich die Schwarz-Weißen diesmal über drei ganze Punkte (gegen Baumgarten) freuen. Und es waren nicht nur die drei Punkte, sondern das gesamte Auftreten der Mannschaft, das Grund zur Freude gab. Gegenüber dem Unspiel am Ostbahn-XI-Platz nicht wieder zu erkennen, gab man von Beginn weg den Ton an und ließ sich auch durch zwischenzeitlich frech aufspielende Burgenländer niemals aus dem Konzept bringen. Lohn der guten Arbeit war ein auch in dieser Höhe verdienter 5:1 Erfolg, der Mut (und aus der Sicht eines Anhängers Lust) für die nächsten Wochen macht. So wollen wir den Sportklub sehen - bitte mehr davon!! Trainer Zeljko Ristic konnte den Erfolg seiner Mannschaft nur aus der Ferne miterleben, ist er doch schon die ganze Woche mit Fieber außer Gefecht gesetzt. Vertreter Norton Radaj war ihm jedenfalls - betrachtet man das Ergebnis und die Spielanlage - eine gute Vertretung. Wiener Sportklub 5 ASK Baumgarten 1 Tore: Kayhan, Slavov, Günes, Schmiedtberger (2) | AnhängervereinigungDie Anhängervereinigung steht seit 1952 für die ideelle und finanzielle Unterstützung des Wiener Sport-Club. Seit 2002 gilt diese Unterstützung auch dem Wiener Sportklub. MitgliedschaftWerden Sie jetzt Mitglied der Anhängervereinigung ThemenAll ArchivJanuar 2012 Rich Site Summary
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