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Die Vereinsleitung der Anhängervereinigung wünscht allen Mitgliedern und Freunden frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr 2011.

Unser nächstes Mitgliedertreffen findet im Februar statt. Wir werden hier sowie im Nachrichtenblatt der Anhängervereinigung rechtzeitig über Ort und Zeit informieren.

Zwischenzeitlich können Interessierte den Fußballern des WSK auf die Beine schauen. Nach dem WFV Hallenturnier im Dusika-Stadion stehen im Jänner auch einige Vorbereitungsspiele am Programm, teilweise gegen hochkarätige Gegner wie den Erstligisten LASK und Sturm Graz oder Zweitligist First Vienna FC. Alle Testspieltermine sowie die Begegnungen der kompletten Frühjahrsrunde in der RLO wurden bereits in unsereren Terminplan aufgenommen.

 
 
Die U10 des WSC ließ sich im Spiel gegen Donau die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und errang in überzeugender Manier den österreichischen Meistertitel. Nachstehend einige Fotos vom Spiel und der Meisterfeier.
 
 
Am Montag, 13.12.2010 lädt die Anhängervereinigung ins "Lercherl von Hernals" (schräg gegenüber vom Metropol) zur alljährlichen Weihnachtsfeier. Wir erwarten auch heuer wieder Gäste von WSC und WSK. Kommen Sie und feiern Sie mit uns.

Montag, 13.12.2010 | 19:00 Uhr | Lercherl von Hernals
Weihnachtsfeier der Anhängervereinigung
 
 
Auf Anregung eines unserer Mitglieder, wird hier der Kommentar von Obmann Kurt Reichinger aus dem jüngsten Nachrichtenblatt der Anhängervereinigung zur Mitgliederversammlung des WSK nochmals veröffentlicht.

Am 22.11.2010 fand im Schutzhaus Zukunft auf der Schmelz die Ordentliche Mitglieder­versammlung des WSK statt. Dort entschloss man sich mehrheitlich, den Vorstand des Wiener SK zu beauftragen, dem Wiener Sport-Club ein Ange­bot zur Übergabe des Fußball­betriebes unter Bedachtnahme der einschläg­igen gesetz­lichen Normen betreffend der Haft­ung im Falle eines Betriebs­über­ganges zu unterbreiten. Beding­ung für die Übergabe sollen jedenfalls die Einigung über die zukünftigen Strukturen des WSC zwischen dem WSK und dem WSC, deren statutarische Umsetzung durch den WSC vor der Übergabe sowie die Garantie zur Aufnahme der Mitglieder des WSK in den WSC bei sofortigem vollen Stimmrecht sein. Die konkrete Ausgestaltung des Angebotes obliegt dem Vorstand. Wem das irgendwie bekannt vorkommt, der liegt nicht so falsch, war doch schon vor rund eineinhalb Jahren ein ähnlicher Auftrag an den Vorstand erteilt worden. Aber gut, so was kann man ja nicht oft genug betonen.

Was aus dem Beschlusstext allerdings nicht heraus zu lesen ist, sind die Wortmeldungen der Vereins­verantwortlichen des WSK zum Thema einer möglichen Wiedervereinigung von WSC und WSK. Da war von Aufbruchs­stimmung nichts zu spüren. Ganz im Gegenteil, wurden maßgebliche Präsidiumsmitglieder nicht müde, all die möglichen und tatsäch­lich­en Hindernisse aufzu­zählen und eine Rück­führ­ung geradezu als Schreckgespenst zu skizzieren. Sollte sich diese Grundhaltung nicht ändern, dann hilft uns kein noch so ausgefeilter Beschluss der Mitglieder­versam­mlung, keine 540 Unter­schriften der Initiative Kommts z’samm und auch kein noch so großes Engagement der Anhänger­vereinig­ung. Dann sehe sogar ich – als hoffnungs­loser Optimist – für eine ge­mein­same Zukunft nur mehr schwarz. Als Obmann der Anhänger­verein­igung setze ich mich seit nunmehr fast schon vier Jahren für eine Annäherung der beiden Vereine ein. Mein erklärtes Ziel war und ist eine Rück­führung des WSK in den WSC. Darum habe ich mit einigen Freunden auch einen Antrag gestellt, der eine rasche Öffnung der Bücher und einen großen Schritt in Richtung Wiedervereinigung hätte bringen sollen. Leider fand sich hier keine Mehrheit, war der Antrag manchen wohl zu ambitioniert formuliert. Stattdessen wurde dem eingangs zitierten Antrag zugestimmt, der mir zwar deutlich zurückhaltender erscheint, aber immer­hin ein erneuter Auftrag an den Vorstand ist. Und den gilt es nun rasch umzusetzen. Sollte es aber aufgrund anhaltender Auffassungs­unter­schiede nicht möglich sein, endlich Nägel mit Köpfen zu machen, dann muss man sich das auch eingestehen und das Projekt eben für beendet erklären. Damit wäre aber auch meine Mission ge­scheitert und ich würde persönlich die Konsequenzen ziehen. Für die An­hänger­vereinigung als solches wäre dann die Grund­satzfrage zu beant­worten, ob auch weiter­hin beide Vereine – WSC und WSK – unter­stützt werden oder eine Neuaus­richtung vorgenommen wird. Persönlich habe ich mir diese Frage schon beantwortet.


Doch wie geht es nun konkret weiter? Der WSK hat auf seiner Website bereits bekannt gegeben, dass dem Auftrag dieses Antrags entsprechend, der Wiener SK ein dementsprechendes Angebot ausarbeiten und dem WSC unterbreiten wird. Die Arbeiten an dem Angebot hätten am Tag nach der Mitgliederversammlung begonnen. Auch wenn meine Enttäuschung nach der Mitglieder­versammlung – insbesondere aufgrund der Aussagen einiger Präsidiumsmitglieder – sehr groß war, habe ich mich nach einer knappen Woche des Überlegens ent­schlossen, noch ein letztes Mal mitzuwirken, den Verhandlungen doch noch zu einem Durchbruch zu verhelfen. Weil ich es immer noch für den einzig richtigen Weg halte.